{"id":553,"date":"2018-09-09T19:37:24","date_gmt":"2018-09-09T17:37:24","guid":{"rendered":"http:\/\/baustelle.evolutionsweg.de\/?p=553"},"modified":"2023-05-12T21:38:15","modified_gmt":"2023-05-12T19:38:15","slug":"methoden-zur-altersbestimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/methoden-zur-altersbestimmung\/","title":{"rendered":"Methoden zur Altersbestimmung"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt mehr\u00adere Meth\u00adoden, das Alter von Gegen\u00adst\u00e4nden wie Arte\u00adfak\u00adten (also k\u00fcnst\u00adlich herges\u00adtell\u00adten Dingen), miner\u00adal\u00adis\u00adchen oder organ\u00adis\u00adchen Abla\u00adger\u00adungen oder Versteiner\u00adungen zu bestim\u00admen. Man unter\u00adteilt sie prin\u00adzipi\u00adell in <strong>relat\u00adive<\/strong> und <strong>abso\u00adlute Alters\u00adbestim\u00admun\u00adgen<\/strong>. Bei jeder Alters\u00adbestim\u00admung werden die Ergeb\u00adn\u00adisse durch andere Meth\u00adoden veri\u00adf\u00adiz\u00adiert, um Wider\u00adspr\u00fcche aufzu\u00addecken und somit Fehler auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<details>\n<summary><span class=\"\u00dc2\">Strati\u00adgrafie<\/span><\/summary>\n<p>Diese Meth\u00adode beruht auf dem Gesetz der Strati\u00adgrafie. Das ist die Lehre von <strong>Schicht\u00adab\u00adfolge und \u2011zusam\u00admen\u00adhang<\/strong> in der Arch\u00e4o\u00adlo\u00adgie oder Pal\u00e4on\u00adto\u00adlo\u00adgie. Sie folgt dem Prin\u00adzip, dass eine Abfolge von Sedi\u00admentschichten von unten nach oben j\u00fcnger wird, sofern diese nicht durch tekton\u00adis\u00adche Prozesse oder vulkan\u00adis\u00adche Ereign\u00adisse gest\u00f6rt wurden. Die Strati\u00adgrafie dient vorran\u00adgig der relat\u00adiven Alters\u00adbestim\u00admung, ist mittler\u00adweile allerd\u00adings auch zumind\u00adest grob zur abso\u00adluten Alters\u00adbestim\u00admung geeignet, da die meisten geolo\u00adgis\u00adchen Schichten inzwis\u00adchen sehr zuver\u00adl\u00e4ssig unter\u00adsucht und ihre Zeit\u00addauer und Abfolge gut bestimmt sind. L\u00e4sst sich also ein Objekt einer bekan\u00adnten geolo\u00adgis\u00adchen Schicht zuordnen, dann liegt auch sein Alter in den Altersgren\u00adzen der Schicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1063 size-large\" src=\"http:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Schichtung-1024x683.jpg\" alt width=\"580\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Schichtung-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Schichtung-300x200.jpg 300w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Schichtung-768x512.jpg 768w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Schichtung-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\"><\/p>\n<p class=\"Bildunterschrift\"><strong>Deut\u00adliche Schich\u00adtung infolge vulkan\u00adis\u00adcher Erup\u00adtionen<\/strong> auf Madeira. (Quelle: Gerr\u00aditR auf https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Geschichtete_Tephra_zwischen_Pico_do_Areeiro_und_Pico_Ruivo,_Madeira.jpg)<\/p>\n<\/details>\n<details>\n<summary><span class=\"\u00dc2\">Dendro\u00adchrono\u00adlo\u00adgie<\/span><\/summary>\n<p>Das Prin\u00adzip dieser Alters\u00adbestim\u00admung basiert auf einer charak\u00adter\u00adistischen <strong>Abfolge von Jahresrin\u00adgen<\/strong> <strong>im Holz<\/strong>, die durch unter\u00adschied\u00adliche meteor\u00ado\u00adlo\u00adgis\u00adche Bedin\u00adgun\u00adgen in aufein\u00adander folgenden Jahren entstanden. Die dadurch entstandenen dendrochrono\u00adlogischen Kalender reichen mittler\u00adweile 12500 Jahre in die Vergan\u00adgen\u00adheit zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00dcber die Alters\u00adbestim\u00admung von Holzbalken, Baum\u00adst\u00fcm\u00adp\u00adfen oder \u00e4hnlichen bearbeiteten Holzfrag\u00admen\u00adten, die im Zusam\u00admen\u00adhang mit Arte\u00adfak\u00adten gefun\u00adden werden, kann deren Alter abso\u00adlut mit gro\u00dfer zeit\u00adlicher Aufl\u00f6sung bestimmt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1064 size-large\" src=\"http:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Dendrochronologie-1024x768.jpg\" alt width=\"580\" height=\"435\" srcset=\"https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Dendrochronologie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Dendrochronologie-300x225.jpg 300w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Dendrochronologie-768x576.jpg 768w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Dendrochronologie-150x113.jpg 150w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Dendrochronologie.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\"><\/p>\n<p class=\"Bildunterschrift\"><strong>Dendro\u00adchrono\u00adlo\u00adgis\u00adche Balken\u00adprobe<\/strong><em> aus dem Rathaus von&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%B6denroth\"><em>G\u00f6den\u00adroth<\/em><\/a><em>&nbsp;(Eichen\u00adholz). (Quelle: Stefan K\u00fchn, <\/em><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Dendrochronologie.jpg\"><em>https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Dendrochronologie.jpg<\/em><\/a><em>. Lizenz: <\/em><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/GFDL\"><em><span class=\"caps\">GFDL<\/span><\/em><\/a><em>)<\/em><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<\/details>\n<details open=\"open\">\n<summary><span class=\"\u00dc2\">Radiomet\u00adrische Altersbestimmungen<\/span><\/summary>\n<p>Eine weit\u00adere abso\u00adlute Meth\u00adode zur Alters\u00adbestim\u00admung sind radiomet\u00adrische Datier\u00adungen, die alle einem gemein\u00adsamen Prin\u00adzip folgen.<\/p>\n<div class=\"plusbox\">\n<h4>Prinzip der radiometrischen Altersbestimmung<\/h4>\n<p>Jede Substanz besteht aus Atomen chemischer Elemente. Jedes Element wiederum ist durch seine <strong>Ordnung\u00adszahl<\/strong> geken\u00adnzeich\u00adnet. Diese ents\u00adpricht der Anzahl an <strong>Protonen<\/strong> im Kern der Atome. Der&nbsp;Atomkern besteht aus Protonen und <strong>Neut\u00adronen<\/strong>. Chemische Elemente mit unter\u00adschied\u00adlicher Anzahl von Neut\u00adronen nennt man <strong>Isotope<\/strong>. Von der Anzahl der Neut\u00adronen im Atomkern h\u00e4ngt es ab, ob ein Isotop stabil oder radioaktiv ist. Stabiler Kohlen\u00adstoff z. B. kann sowohl 6 Protonen und 6 Neut\u00adronen haben (<sup>12<\/sup>C), aber auch eine Zusam\u00admenset\u00adzung aus 6 Protonen und 7 Neut\u00adronen (<sup>13<\/sup>C) ist stabil. Das am h\u00e4ufig\u00adsten in der Natur vorkom\u00admende Kohlen\u00adstoff\u00adiso\u00adtop ist&nbsp;<sup>12<\/sup>C mit einer H\u00e4ufigkeit von 98,9%. Die Gesamtzahl von <strong>Protonen und Neut\u00adronen<\/strong> in einem Atomkern ents\u00adpricht der <strong>Massen\u00adzahl<\/strong> des jewei\u00adli\u00adgen Isotops. Kohlen\u00adstoff\u00adiso\u00adtope mit weni\u00adger als 6 Neut\u00adronen (<sup>10<\/sup>C, <sup>11<\/sup>C) und solche mit mehr als 7 Neut\u00adronen (<sup>14<\/sup>C, <sup>15<\/sup>C) sind <strong>radioaktiv<\/strong> und zerfal\u00adlen mit einer f\u00fcr das Isotop spezi\u00adfis\u00adchen Halb\u00adwertszeit (s. u.) in ein anderes Element. <span class=\"vertieft\">Beis\u00adpiele: \u03b2<sup>+<\/sup>-Zerfall: <sup>11<\/sup>C \u2192 <sup>11<\/sup>B und \u03b2<sup>-<\/sup>-Zerfall: <sup>14<\/sup>C \u2192 <sup>14<\/sup>N.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"vertieft\">Das radioakt\u00adive Isotop&nbsp;<sup>14<\/sup>C spielt in der Alters\u00adbestim\u00admung organ\u00adis\u00adcher Substan\u00adzen eine wichtige Rolle (s. u.). Radioakt\u00adive Isotope mit sehr langen Halb\u00adwertszeiten werden zur Alters\u00adbestim\u00admung von alten Erdform\u00ada\u00adtionen und dem Alter unseres Sonnensys\u00adtems herangezogen.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1065 size-large\" src=\"http:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12_C14-1024x619.jpg\" alt width=\"580\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12_C14-1024x619.jpg 1024w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12_C14-300x181.jpg 300w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12_C14-768x464.jpg 768w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12_C14-150x91.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\"><\/p>\n<p class=\"Bildunterschrift\"><strong>Zwei Isotope des Kohlen\u00adstoffs:<\/strong> Der Kern von <sup>12<\/sup>C wird von 6 Protonen und 6 Neut\u00adronen gebil\u00addet. <sup>14<\/sup>C besitzt eben\u00adfalls 6 Protonen, aber 2 Neut\u00adronen mehr, also insges\u00adamt 8 Neut\u00adronen. <sup>12<\/sup>C ist stabil, w\u00e4hrend <sup>14<\/sup>C leicht zerf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Zeit, in der sich eine bestim\u00admte Anfangs\u00admenge eines Isotops zur H\u00e4lfte umwan\u00addelt, nennt man <strong>Halb\u00adwertszeit<\/strong>. Die Halb\u00adwertszeit von <sup>14<\/sup>C betr\u00e4gt beis\u00adpiels\u00adweise 5730 Jahre. Die Halb\u00adwertszeiten sind f\u00fcr alle(!) nat\u00fcr\u00adlichen radioakt\u00adiven Isotope bekannt. Das Beson\u00addere am radioakt\u00adiven Zerfall ist, dass er v\u00f6llig unab\u00adh\u00e4ngig von Masse, Temper\u00adatur, Druck oder anderen Einflussgr\u00f6\u00dfen und f\u00fcr jede ausreichend gro\u00dfe Menge eines radioakt\u00adiven Isotops immer mit konstanter Geschwindigkeit abl\u00e4uft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1066 size-large\" src=\"http:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Halbwertzeit-01-1024x733.jpg\" alt width=\"580\" height=\"415\" srcset=\"https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Halbwertzeit-01-1024x733.jpg 1024w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Halbwertzeit-01-300x215.jpg 300w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Halbwertzeit-01-768x550.jpg 768w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Halbwertzeit-01-150x107.jpg 150w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Halbwertzeit-01.jpg 1728w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\"><\/p>\n<p class=\"Bildunterschrift\"><strong>Halb\u00adwertszeit:<\/strong> Die Halb\u00adwertszeit eines instabi\u00adlen Isotops bezeich\u00adnet jenes Zeitint\u00ader\u00advall, in dem immer genau die H\u00e4lfte der zum Beginn dieses Inter\u00advalls vorhandenen Menge des Isotops zerf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Wenn man also das Mengen\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zwis\u00adchen dem stabi\u00adlen und dem radioakt\u00adiven Isotop zum Zeit\u00adpunkt der Entstehung einer Substanz kennt und nun in dieser Substanz die Menge eines radioakt\u00adiven Isotops und gleichzeitig die Menge des dazuge\u00adh\u00f6ri\u00adgen stabi\u00adlen Isotops bestimmt, kann man das Alter der Substanz bestimmen.<\/p>\n<p>Die Ermittlung, welches Mengen\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis zu einem bestim\u00admten Anfang\u00adszeit\u00adpunkt vorgele\u00adgen hat, nennt man Kalib\u00adri\u00ader\u00adung. Man wei\u00df heute, dass die Entstehung\u00ads\u00adrate der Isotope im Verlauf der Erdgeschichte erheb\u00adlichen Schwankun\u00adgen unter\u00adwor\u00adfen war. Dies wird im Rahmen der Kalib\u00adri\u00ader\u00adung ber\u00fcck\u00adsichtigt. Ebenso ist nat\u00fcr\u00adlich darauf zu achten, dass keine nachtr\u00e4g\u00adliche Anreicher\u00adung (oder Abreicher\u00adung) des Unter\u00adsuchung\u00adsob\u00adjektes mit dem radioakt\u00adiven Isotop \u00fcber\u00adse\u00adhen&nbsp;wird.<\/p>\n<p>Die radi\u00adolo\u00adgis\u00adche Datier\u00adungs\u00admeth\u00adode funk\u00adtioniert zuver\u00adl\u00e4ssig bis zu einem Alter von 9 \u2013 10 Halb\u00adwertszeiten. Danach sind die in der Probe noch befind\u00adlichen Rest\u00admen\u00adgen des radioakt\u00adiven Isotops so klein, dass die Messzeit unver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adm\u00e4\u00dfig lang sein m\u00fcsste. Gl\u00fcck\u00adlich\u00ader\u00adweise gibt es jedoch radioakt\u00adive Elemente mit extrem langer Halb\u00adwertszeit, deren Zerfall\u00ads\u00adreihe man eben\u00adfalls sehr genau kennt. Es gibt sogar Isotope, deren Halb\u00adwertszeit gr\u00f6\u00dfer ist als die Existen\u00adzdauer unseres Univer\u00adsums (<sup>87<\/sup>Rb, T<sub>1\/2<\/sub>=48,8 Mrd.&nbsp;Jahre).<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Vorteil der radiomet\u00adrischen Meth\u00adode ist jedoch, dass man das zu unter\u00adsuchende Objekt paral\u00adlel mit den Zerfall\u00ads\u00adreihen unter\u00adschied\u00adlicher Isotope messen kann, die zu vergleich\u00adbaren Ergeb\u00adn\u00adis\u00adsen kommen m\u00fcssen, wenn kein Fehler in den Grundan\u00adnah\u00admen vorliegt.<\/p>\n<\/div>\n<p>Im Folgenden werden einige wichtige Radi\u00adod\u00adatier\u00adungs\u00admeth\u00adoden vorgestellt.<\/p>\n<h3>Die Radiokarbonmethode<\/h3>\n<p>Das Verfahren wird vorwie\u00adgend f\u00fcr die Alters\u00adbestim\u00admung organ\u00adis\u00adcher Objekte einge\u00adsetzt, die nicht \u00e4lter als 50000 Jahre sind. Organ\u00adis\u00adche Objekte (also Lebewesen) bauen w\u00e4hrend ihres Lebens Kohlen\u00adstoff in ihren Organ\u00adis\u00admus ein. Neben den stabi\u00adlen Kohlen\u00adstoff\u00adiso\u00adtopen <sup>12<\/sup>C und <sup>13<\/sup>C wird auch ein ents\u00adprechender Anteil des radioakt\u00adiven Isotops <sup>14<\/sup>C einge\u00adbaut. Heutzutage ist das Verh\u00e4lt\u00adnis zwis\u00adchen der Konzen\u00adtra\u00adtion von <sup>12<\/sup>C+<sup>13<\/sup>C zu <sup>14<\/sup>C etwa 10<sup>12<\/sup>. <span class=\"vertieft\">Obwohl <sup>14<\/sup>C nat\u00fcr\u00adlich immer auch zerf\u00e4llt, wird es in der oberen Atmo\u00adsph\u00e4re&nbsp;durch Beschuss von hochen\u00ader\u00adget\u00adischer kosmis\u00adcher Strahlung aus <sup>14<\/sup>N st\u00e4ndig neu gebil\u00addet (<sup>14<\/sup>N + n \u2192 <sup>14<\/sup>C + p), so dass sein Anteil in der Luft nahezu konstant bleibt:<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1067\" src=\"http:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12plusC13zuC14-300x116.jpg\" alt width=\"250\" height=\"97\" srcset=\"https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12plusC13zuC14-300x116.jpg 300w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12plusC13zuC14-150x58.jpg 150w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_C12plusC13zuC14.jpg 594w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\"><\/p>\n<p>So lange ein Organ\u00adis\u00admus lebt, baut er die Kohlen\u00adstoff-Isotope also immer in genau diesem Mengen\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis in seine K\u00f6rper\u00adsub\u00adstanz ein. Ab dem Zeit\u00adpunkt des Todes unter\u00adbleibt jedoch der weit\u00adere Einbau von Kohlen\u00adstoff. Und aufgrund des radioakt\u00adiven Zerfalls beginnt ab diesem Moment der Anteil der radioakt\u00adiven Isotope am Gesamtkohlen\u00adstoffge\u00adhalt des Objektes zu sinken \u2014 und zwar in 5730\u00b140 Jahren auf die H\u00e4lfte der urspr\u00fcng\u00adlichen Konzen\u00adtra\u00adtion. <span class=\"vertieft\">Dabei zerf\u00e4llt das Isotop <sup>14<\/sup>C durch \u03b2\u2212Zerfall wiederum zu <sup>14<\/sup>N, dem stabi\u00adlen Isotop des Stick\u00adstoffs, sowie einem Elektron und einem Antineutrino.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"vertieft\">Weit\u00ader\u00adhin muss der Effekt der <strong>Isotopen\u00adfrak\u00adtionier\u00adung<\/strong> ber\u00fcck\u00adsichtigt werden. Darunter versteht man den Effekt, dass die drei Isotope <sup>12<\/sup>C, <sup>13<\/sup>C und <sup>14<\/sup>C wegen ihrer unter\u00adschied\u00adlichen Massen sich gering\u00adf\u00fc\u00adgig \u2013 aber mess\u00adbar \u2013 unter\u00adschied\u00adlich in physikalis\u00adchen und chemischen Prozessen verhal\u00adten, was bei der Alters\u00adbestim\u00admung korri\u00adgiert werden muss.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1068\" src=\"http:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Altersbestimmung-01-1024x365.jpg\" alt width=\"800\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Altersbestimmung-01-1024x365.jpg 1024w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Altersbestimmung-01-300x107.jpg 300w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Altersbestimmung-01-768x274.jpg 768w, https:\/\/evolutionsweg.de\/wp-content\/uploads\/51_Altersbestimmung-01-150x54.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\"><\/p>\n<p class=\"Bildunterschrift\"><strong>Beis\u00adpiel: Datier\u00adung eines Vogel\u00adskeletts mit der <sup>14<\/sup>C\u2011Methode<\/strong> (stark verein\u00adfacht!): Solange der Vogel Nahrung aufgen\u00adom\u00admen hat, hat er damit die Kohlen\u00adstoff\u00adiso\u00adtope im Mengen\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis 10<sup>12<\/sup> in seine Gewebe einge\u00adbaut. Ab dem Moment seines Todes, im Beis\u00adpiel vor etwas \u00fcber 17000 Jahren, wurde jedoch kein neues <sup>14<\/sup>C mehr aufgen\u00adom\u00admen, und das im Gewebe vorhandene zerfiel lang\u00adsam. Heute, also nach 4 Halb\u00adwertszeiten, ist in den fossilier\u00adten Knochen deut\u00adlich weni\u00adger <sup>14<\/sup>C vorhanden als zu Lebzeiten des Vogels, das Verh\u00e4lt\u00adnis der stabi\u00adlen Isotope zu der Menge an <sup>14<\/sup>C ist also um ein Viel\u00adfaches h\u00f6her.<\/p>\n<h3>Die Uran-Thorium-Datierung<\/h3>\n<p>Die Uran-Thorium-Meth\u00adode basiert auf dem radioakt\u00adiven Zerfall von Uran-Isotopen, die sich beim Zerfall u.a. in Thorium (<sup>230<\/sup>Th) umwan\u00addeln. Sie ist vor allem f\u00fcr anor\u00adgan\u00adis\u00adche Unter\u00adsuchung\u00adsob\u00adjekte wie Kalk\u00adab\u00adla\u00adger\u00adungen (Stalag\u00admiten \/ Stalak\u00adtiten) geeignet und basiert auf der Tatsache, dass die radioakt\u00adiven Uran\u00adiso\u00adtope <sup>235<\/sup>U (T<sub>1\/2<\/sub> = 703,8 Mio. Jahre) und <sup>238<\/sup>U (T<sub>1\/2<\/sub> = 4,47 Mrd. Jahre) wasser\u00adl\u00f6s\u00adlich sind, das Zerfall\u00adsprodukt <sup>230<\/sup>Th aber nicht. Mit dieser Datier\u00adungs\u00admeth\u00adode l\u00e4sst sich das Alter von deut\u00adlich \u00fcber 500000 Jahre alten Proben bestimmen.<\/p>\n<h3>Die Rubidium-Strontium-Datierung<\/h3>\n<p>Die Halb\u00adwertszeit des \u03b2\u2011Zerfalls von <sup>87<\/sup>Rb (Mutter\u00adiso\u00adtop) zum stabi\u00adlen Toch\u00adter\u00adiso\u00adtop <sup>87<\/sup>Sr ist mit etwa 48,8 Mrd. Jahren extrem lang. Die Rubid\u00adium-Stron\u00adtium-Meth\u00adode findet daher fast nur Anwendung bei der Alters\u00adbestim\u00admung alter meta\u00admorpher und magmat\u00adischer Gesteine. Als untere Grenze, bei der diese Meth\u00adode noch eine zuver\u00adl\u00e4ssige Alters\u00adbestim\u00admung zul\u00e4sst, gilt ein Alter von 10 Mio. Jahren.<\/p>\n<p><span class=\"vertieft\">F\u00fcr die Datier\u00adung werden von einzelnen Mineralen der Probe sowie der Gesamt\u00adprobe jeweils die <sup>87<\/sup>Sr\/<sup>86<\/sup>Sr- und <sup>87<\/sup>Rb\/<sup>86<\/sup>Sr-Verh\u00e4lt\u00adn\u00adisse bestimmt. Das <sup>86<\/sup>Sr dient dabei als stabiles Refer\u00aden\u00adziso\u00adtop des Toch\u00adter\u00adiso\u00adtops. Die Mengen\u00adbestim\u00admung geschieht entweder durch R\u00f6nt\u00adgen\u00adfluoreszenz, Neut\u00adron\u00adenakt\u00adivier\u00adung\u00adsan\u00ada\u00adlyse (analyt\u00adische Meth\u00adoden) oder mit Hilfe der Massenspektrometrie.<\/span><\/p>\n<p>Die Rubid\u00adium-Stron\u00adtium-Datier\u00adung stellt eine wichtige Meth\u00adode dar, da Rb und Sr h\u00e4ufig vorkom\u00admende Elemente wie K und Ca substitu\u00adieren k\u00f6nnen. Sie findet Anwendung beson\u00adders bei Gran\u00aditen, jedoch lassen sich auch Sedi\u00admente \u00fcber Tonmin\u00aderale, die am Fundort entstanden sind, datieren, ebenso durch Verdun\u00adstung entstandene Salzgesteine.<\/p>\n<h3>Die Kalium-Argon-Datierung<\/h3>\n<p>Die Kalium-Argon-Datier\u00adung ist ein geo- und kosmo\u00adchrono\u00adlo\u00adgisches Verfahren zur radiomet\u00adrischen Alters\u00adbestim\u00admung von Gesteinen und Meteor\u00aditen, bei dem der radioakt\u00adive Zerfall von Kalium-40 (<sup>40<\/sup>K) zu Argon-40 (<sup>40<\/sup>Ar) ausgen\u00adutzt wird. Der Betastrahler <sup>40<\/sup>K zerf\u00e4llt mit einer Halb\u00adwertszeit von 1,28 Mrd. Jahren in 11&nbsp;% der F\u00e4lle zu Argon-40, in 89&nbsp;% zu Calcium-40. Kalium kommt in h\u00e4ufi\u00adgen gesteins\u00adb\u00adildenden Miner\u00adalien wie Glim\u00admern, Feld\u00adspaten und Horn\u00adblenden vor, weswe\u00adgen diese Datier\u00adung\u00ads\u00adtech\u00adnik oft erfol\u00adgreich bei irdis\u00adchen Gesteinen angewen\u00addet wird. Daneben wird die Kalium-Argon-Datier\u00adung auch f\u00fcr extra\u00adter\u00adrestrische Gesteine, etwa Apollo-Mond\u00adproben und Meteor\u00aditen, angewen\u00addet; hier\u00adbei wurden bisher Alter bis zu etwa 4,6 Mrd. Jahren, dem gesch\u00e4tzten Alter des Sonnensys\u00adtems, bestimmt.<\/p>\n<h3>Argon-Argon-Datierung<\/h3>\n<p>Eine pr\u00e4zis\u00adere Vari\u00adante ist die <sup>39<\/sup>Ar-<sup>40<\/sup>Ar-Meth\u00adode. F\u00fcr sie muss die Probe nicht in zwei, wom\u00f6g\u00adlich nicht repr\u00e4sent\u00adat\u00adive H\u00e4lften geteilt werden, um Argon und Kalium separat zu bestim\u00admen. Zudem k\u00f6nnen St\u00f6rungen des Kalium-Argon-Isotopensys\u00adtems ohne aufwendige Mineral-Separ\u00ada\u00adtion entdeckt werden. Selbst bei teil\u00adweise ausdif\u00adfundier\u00adtem Argon k\u00f6nnen mit dieser Meth\u00adode noch zuver\u00adl\u00e4ssige \u201eArgon\u00adal\u00adter\u201c gemessen werden, auch an relativ jungen Gesteinen.<\/p>\n<p><span class=\"vertieft\">Die zu messende Probe wird in einem Forschung\u00ads\u00adreak\u00adtor mit schnel\u00adlen Neut\u00adronen bestrahlt (Neut\u00adron\u00adenakt\u00adivier\u00adung), wobei ein Teil des in der Probe vorhandenen <sup>39<\/sup>K in <sup>39<\/sup>Ar umge\u00adwan\u00addelt wird. Zu Kalib\u00adri\u00aderzwecken wird dabei gleichzeitig immer auch ein Mineral-Stand\u00adard (z. B. Horn\u00adblende) bekan\u00adnten Alters als Monit\u00ador\u00adprobe mitbe\u00adstrahlt. Danach werden die Proben schrit\u00adt\u00adweise in bestim\u00admten Temper\u00adat\u00adurstufen erhitzt und mittels Edel\u00adgas\u00admassen\u00adspek\u00adtro\u00admet\u00adrie das Verh\u00e4lt\u00adnis von <sup>39<\/sup>Ar zu <sup>40<\/sup>Ar des in den einzelnen Temper\u00adat\u00adurstufen ausge\u00adgasten Argons gemessen.<\/span><\/p>\n<p>Die <sup>39<\/sup>Ar-<sup>40<\/sup>Ar-Meth\u00adode ist in der Lage, viel j\u00fcngere Ereign\u00adisse zu datieren als die herk\u00f6mm\u00adliche Kalium-Argon-Datier\u00adung. Sie ist inzwis\u00adchen so weit verfein\u00adert worden, dass es 1997 gelun\u00adgen ist, Bimsstein aus dem Vesuv-Ausbruch, der Pompeji zerst\u00f6rte, auf ein Alter von 1925 \u00b1 94 Jahren zu datieren. Das ents\u00adpricht dem Jahr 72 u. Z. und stimmt damit im Fehler mit dem histor\u00adischen Datum \u00fcberein, das Plinius der J\u00fcngere \u2013 umgerech\u00adnet in den Gregori\u00adan\u00adis\u00adchen Kalender \u2013 mit 79 u. Z. angibt. Zugleich ist es aber mit Hilfe dieser Meth\u00adode beis\u00adpiels\u00adweise auch m\u00f6glich, Millionen Jahre alte homin\u00adine Fossi\u00adlien \u2013 wie etwa die Funde von Ardipithecus ramidus \u2013 zu datieren, bei denen die Radi\u00adokar\u00adbon\u00admeth\u00adode nicht mehr anwend\u00adbar&nbsp;ist.<\/p>\n<h3>Uran-Blei-Datierung<\/h3>\n<p>Die Uran-Blei-Datier\u00adung ist heute das am h\u00e4ufig\u00adsten genutzte Verfahren zur abso\u00adluten Datier\u00adung von geolo\u00adgis\u00adchen Form\u00ada\u00adtionen. Neben der langen Halb\u00adwertszeit von Uran ist vor allem von Vorteil, dass zwei Zerfall\u00ads\u00adreihen herangezo\u00adgen werden k\u00f6nnen, die jeweils bei Uran-Isotopen beginnen und \u00fcber mehr\u00adere Zwis\u00adchens\u00adch\u00adritte bei Blei-Isotopen enden:<\/p>\n<ol>\n<li>Uran-Radium-Reihe: <sup>238<\/sup>U \u2192 \u2026 \u2192 <sup>206<\/sup>Pb (Halb\u00adwertszeit: 4,5 Mrd.&nbsp;Jahre)<\/li>\n<li>Uran-Actinium-Reihe: <sup>235<\/sup>U \u2192 \u2026 \u2192 <sup>207<\/sup>Pb (Halb\u00adwertszeit: 704 Mio.&nbsp;Jahre)<\/li>\n<\/ol>\n<p><span class=\"vertieft\">Die verschiedenen instabi\u00adlen Zerfall\u00adsprodukte in diesen Reihen sind viel kurzle\u00adbi\u00adger als das jewei\u00adlige Uran-Isotop am Anfang der Reihe. F\u00fcr die Alters\u00adbestim\u00admung spielen daher nur die Halb\u00adwertszeiten der Uran-Isotope eine wesent\u00adliche&nbsp;Rolle.<\/span><\/p>\n<p>Aufgrund der unter\u00adschied\u00adlichen Zerfall\u00ads\u00adgeschwindigkeiten hat sich das Verh\u00e4lt\u00adnis beider Isotope im Laufe der Erdgeschichte kontinu\u00adier\u00adlich verschoben. Daraus l\u00e4sst sich das Verh\u00e4lt\u00adnis beider Mutter\u00adiso\u00adtope zu jedem Zeit\u00adpunkt der Erdgeschichte berechnen.<\/p>\n<p>Eine weit\u00aderge\u00adhende Doku\u00adment\u00ada\u00adtion mit Bezug auf die h\u00e4ufig von Kreation\u00adisten vorge\u00adb\u00adrachten Argu\u00admente findet sich&nbsp;hier:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ag-evolutionsbiologie.net\/html\/2014\/kreationismus-und-radiometrische-datierung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ag-evolutionsbiologie.net\/html\/2014\/kreationismus-und-radiometrische-datierung.html<\/a><\/p>\n<p>[<span class=\"caps\">KHB<\/span>]<\/p>\n<\/details>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt mehr\u00adere Meth\u00adoden, das Alter von Gegen\u00adst\u00e4nden wie Arte\u00adfak\u00adten (also k\u00fcnst\u00adlich herges\u00adtell\u00adten Dingen), miner\u00adal\u00adis\u00adchen oder organ\u00adis\u00adchen Abla\u00adger\u00adungen oder Versteiner\u00adungen zu bestim\u00admen. Man unter\u00adteilt sie prin\u00adzipi\u00adell in relat\u00adive und abso\u00adlute Alters\u00adbestim\u00admun\u00adgen. Bei jeder Alters\u00adbestim\u00admung werden die Ergeb\u00adn\u00adisse durch andere Meth\u00adoden veri\u00adf\u00adiz\u00adiert, um Wider\u00adspr\u00fcche aufzu\u00addecken und somit Fehler auszuschlie\u00dfen. Strati\u00adgrafie Diese Meth\u00adode beruht auf dem Gesetz der Strati\u00adgrafie. Das ist die Lehre von Schicht\u00adab\u00adfolge und \u2011zusam\u00admen\u00adhang in der Arch\u00e4o\u00adlo\u00adgie oder Pal\u00e4ontologie.\u2026<\/p>\n<p class=\"continue-reading-button\"> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/methoden-zur-altersbestimmung\/\">\u2026mehr dazu<i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"no","wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-553","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-exkurse"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"gb","enabled_languages":["de","fr","gb","pl"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"fr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"gb":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"pl":{"title":true,"content":true,"excerpt":false}}},"modified_by":"Marianne Mauch","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=553"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/553\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/evolutionsweg.de\/gb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}